Kurzbeschreibung:
Sergio Bambaren, der mit seinen Büchern ein Millionenpublikum berührt, erzählt, wie ihn eine einzige Reise veränderte. Er war zum Wellen-reiten nach Tobago gekommen, um die Energie des Meeres zu spüren und sich auszupowern. Den Zauber der Insel, ihre üppige Vegetation, die Vogelvielfalt: Das alles nahm er dabei kaum wahr. Doch dann herrschte tagelang Windstille, und sein Brett lag unberührt im Sand. Beinahe wollte er schon wieder enttäuscht abreisen bis er eine Welt voll ungeahnter Schönheit und Kraft für sich entdeckt.
Ich kannte erst ein Buch von Bambaren und war sehr neugierig auf dieses kleine Büchlein.
Meine Neugierde wurde belohnt. Ein tolles aber anders Buch. Es passt eigentlich nicht zu den Büchern, die ich sonst lese. Aber das ist auch gut so.
Reiseberichte sind auch nicht so mein Ding, eigentlich. Aber Sergio Bambaren schafft es mit seiner Sprache und mit seinen Ansichten der (Unterwasser-) Welt mich mit zunehmen auf seine spannende Reise nach Tobago. Oder war es mehr eine Reise zu sich selbst?
Beim Lesen konnte ich die Sonne von Tabago spüren, den Strand zwischen meinen Füßen spüren und das Meer rauschen hören. Die Menschen auf Tobago scheinen unheimlich fröhliche und glückliche Menschen zu sein. Sie haben keinen Stress bzw. lassen sich nicht stressen. Gerade in unseren heutigen Zeit eine mehr als wichtige Charaktereigenschaft, die vielleicht manchen Menschen gut tun würde.
Bambaren kommt auf die Insel zum Surfen – auf dem Wasser. Da das Wetter nicht so mitspielt wer er es geplant hat, geht er tauchen, also ins Wasser. Und entdeckt damit eine faszinierende Unterwasserwelt. Mir haben es vor allen Dingen die Rochen angetan. Wundervolle grazile Tiere. Wie sehr habe ich ihn beneidet mit diesen Tieren zu schwimmen. Obwohl eigentlich war ich als Leser doch dabei, oder?
Die Farbfotos unterstreichen das schöne Buch. Sergio Bambaren spart nicht mit Lebensweisheiten. Aber er übertreibt es auch nicht. Genau die richtige Dosis. Und so manches Mal kam ich zum Grübeln.
Ein wunderschönes Buch, welches den Leser auf einen Urlaub nach Tobago mitnimmt.
