Ohne ein Wort

Ohne ein Wort

von

Psychothriller

Aus dem Amerikanischen von Nina Pallandt

496 Seiten (Taschenbuch)
Ullstein Taschenbuch

Erscheinungsdatum: 01.07.2007

ISBN: 9783548267432

Tolle Idee. Bis zum Ende spannend. Und lockerleicht erzählt.

Nach einem abendlichen Streit mit ihren Eltern wünscht sich die 14-jährige Cynthia sie wären tot. Am nächsten Morgen wacht sie mutterseelenallein in dem großen Haus auf, ihre Eltern und ihr Bruder Todd sind spurlos verschwunden, ohne Hinweis und ohne ihr eine Nachricht zu hinterlassen. Was genau zuvor am Abend passiert ist, daran kann sich Cynthia kaum noch erinnern, da sie einiges getrunken hatte. Die große Frage, um die es nun in dem Buch geht und die Cynthias ganzes Leben beschäftigt und sie wie ein Schatten verfolgt, ist natürlich: Was ist mit ihrer Familie passiert? Lebt sie noch? Warum haben die drei sie Hals über Kopf verlassen, von nun an ganz auf sich alleingestellt?
25 Jahre später, als Cynthia bereits verheiratet ist und eine Tochter namens Grace hat, holt sie die Vergangenheit ein. Es tauchen mysteriöse Zeichen auf, die mit ihrer Familie und deren Verschwinden zusammenhängen. Doch diese Zeichen sind gefährlich und sogar tödlich. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Terry versucht sie herauszufinden, was damals vor 25 Jahren passiert ist und was aus ihrer Familie geworden ist. Und das nicht ohne auch sich selbst in Gefahr zu bringen.
Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend, und das in einer sich immer steigernden Weise.
Man hat wahrlich einen Film vor Augen; die Geschichte erinnert stark an einen TV-Thriller “made in USA”. Das Buch ist locker und leicht geschrieben, kurz und knapp ohne zuviel Drumherum. Es enthält keine langen Sätze oder komplizierte Formulierungen. So kann man sich allein auf die spannende Geschichte konzentrieren und hat das Buch in einem Atemzug durchgelesen.
Die Idee ist wirklich grandios. Am Ende passiert dann, wie üblich in Thrillern, alles Schlag auf Schlag, für meinen Geschmack allerdings eine Portion Action zu viel. Doch auch die bewegenden, sentimentalen Aspekte kommen nicht zu kurz.

Alles in allem ein wirklich gelungener, hoch spannender Thriller, bei dem nichts vorhersehbar ist und dem Leser wirklich erst am Ende ein Licht aufgeht, gleichzeitig mit der Person, die die Geschichte erzählt. Besser kann man’s kaum machen. Absolut empfehlenswert.

http://www.ohne-ein-wort.de – die Webseite zum Buch inklusive Buchtrailer

Migliedermeinung

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