Kurzbeschreibung:
Diese Menschen riskieren viel, bringen sich dadurch sogar in Gefahr. Und ob sich ihr Einsatz lohnen wird, wissen sie nicht. Aber sie wollen etwas veränder. Christian Nürnberger erzählt von Frauen und Männern, die Mut zeigen: Mut, die Dinge anders zu sehen, Mut, etwas Neues zu wagen, Mut, mit der bisherigen Tradition zu brechen oder einer Übermacht die Stirn zu bieten. Einsatz für Frieden, Freiheit und Menschenrechte!
Dieses Buch lässt sich nicht mal eben “weg lesen”. Was aber auch nicht weiter schlimm ist. Es ist halt eher ein Sachbuch. Die 12 genannten Menschen werden kurz beschrieben. Besonders gut gefallen hat mir dass der Autor den Weg beschrieb warum die 12 mutigen Menschen so geworden sind. Welche Ungerechtigkeiten sie anprangerten und welchen steinigen Weg sie gehen mussten bzw. immer noch gehen. Ich bin in einem demokratischen und freien Land aufgewachsen und kann nur den Kopf schütteln über die Missstände in anderen Ländern. Besonders aber ziehe ich den Hut vor diesen Menschen. Ob ich so mutig wäre, kann ich nicht sagen. Wenn ich auf Ungerechtigkeiten aufmerksam mache muss ich nicht unbedingt Angst um mein Leben haben.
Besonders gefallen habe mir die Kapitel über Ayaan Hirsi Ali, Peter Benenson, Nelson Mandela und Rosa Parks. Ich finde, dass sich dieses Buch für Jugendliche sehr gut eignet. Durch dieses Buch sieht man über seinen eigenen Tellerrand. Vielleicht sieht man auch wie gut es einem eigentlich geht, und das weil es mutige Menschen auf dieser Welt gibt, die sich für Freiheit, Frieden und Menschenwürde einsetzen und dass bedingungslos. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Das Format hat mir auch überhaupt nicht zugesagt. Sehr “Leseunfreundlich”. Aber zum Glück stimmt der Inhalt, und auf den kommt es ja an.
Zum Nachdenken regt das Buch auf jeden Fall an. Wenn jeder nur ein kleines bisschen mehr Mut im Alltag zeigt, könnte es mit dem friedlichen Miteinander vielleicht sogar eines Tages funktionieren.
