Ich kannte von Jakob Hein nur das Buch “Herr Jensen steigt aus”. Dieses Buch gefiel mir gut und ich war gespannt ob es Herr Hein schafft anzuknüpfen.
In meinen Augen tat er das sehr gut.
Mir hat das Lesen des Buches sehr viel Spaß gemacht. Die Geschichte rund um Boris und Rebecca gefiel mir. Ich habe Boris sofort in mein Herz geschlossen. Der typische, aber sympathische Anti-Held. Ein Mensch der konsequent seinen Weg geht, auch wenn er nicht wirklich in das Bild eines erfolgreichen Mannes passt. Solche Typen mag ich.
Die Geschichte in der Geschichte habe ich anfangs gar nicht als solche wahrgenommen. Ich dachte mir erst, dass ist nun ein andere Handlungsstrang und irgendwann laufen sie aufeinander zu. Dass diese Geschichte sich als “Matroschka” (sehr schönes Umschreibung, wäre ich selber nie drauf gekommen g) fiel mir erst am Schluss auf.
Die Geschichte um Heiner gefiel mir auch sehr gut. Die Frage, was wäre wenn all die Wünsche die man hegt in Erfüllung gehen, habe ich mir auch oft gestellt. Die Antwort bzw. die Auslegung dessen fand ich sehr gelungen.
Positiv ist mir die Sprache des Romanes aufgefallen. Herr Hein hat wirklich Talent. Das Buch fesselte mich. Die anderen beiden Bücher von ihm, werde ich auf jeden Fall noch lesen.
Ein wunderschönes Buch, was den Leser fesselt. Eine tolle Sprache, die nachdenklich macht ohne “Oberschullehrerhaft” herüber zu kommen.
