Eine Geschichte über den Verlust
„Ich hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Ich habe sie verloren, und mich dazu“
Doug ist erst Ende zwanzig und vor einem Jahr Witwer geworden. Er hat sich mit seiner Trauer um seine geliebte Hailey zurück gezogen. Er schreibt seine wöchentliche Kolumne, geht allein ins Kino und trinkt zu viel.
Ebenfalls zurück geblieben ist Dougs Stiefsohn Russ, der nach dem Tod der Mutter zu seinem leiblichen Vater ziehen musste, dort aber gar nicht klar kommt.
Dougs Zwillingsschwester trennt sich von ihrem Mann und zieht vorübergehend bei ihm ein. Dann sind da noch Dougs Eltern und die jüngere Schwester, alte Kumpels und zwei Frauen.
Nach und nach wird Doug gezwungen wieder mehr am Leben teil zu nehmen, wenn auch manchmal unglückliche Umstände ihn dazu zwingen.
Jeder, der schon einen geliebten Menschen verloren hat, kann das Gefühlschaos von Trauer, Wut, Gleichgültigkeit bei Doug nachvollziehen. Dies ist kein Roman, wo die Hauptperson strahlend aus der Asche steigt und eben mal schnell die „neue“ Liebe findet.
So ernst und traurig das Thema ist, an einigen Stellen im Buch muss man zumindest grinsen. Dougs Familie ist herrlich eigen und die Dialoge sind toll geschrieben. Die leicht flapsige Sprache in der Doug erzählt hat mir gut gefallen, und auch, dass so ein Verlust aus der Perspektive eines Mannes geschrieben ist.
Für mich ein sehr schönes Buch.
„Ich hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Ich habe sie verloren, und mich dazu“ – Und langsam finde ich mich wieder!
Ein gutes Buch, was nicht unbedingt ein Happy End verspricht, aber Mut zum Weitermachen.
