Red Dust

Red Dust

von

Reisebericht

Aus dem Englischen von Barbara Heller

424 Seiten (gebunden)
Schirmer Graf

Erscheinungsdatum: 02.03.2009

ISBN: 9783865550637

Von Beijing in die weiten Steppen des Westens, von heiligen Bergen in Urwälder und Schluchten, von den verlassenen Ruinenstädten der ehemaligen Seidenstraße in die vibrierenden, überbevölkerten Städte der Südküste – Ma Jians inzwischen legendärer Reisebericht, bis heute in China nicht erhältlich, gehört in die Tasche jedes China-Reisenden.

„Ich wollte möglichst weit weg, meine neu gewonnene Freiheit genießen. Wohin ich kam, war mir egal, Hauptsache, ich war noch nie dort. Ich musste meinen Kopf leer machen.“
Als Ma Jian dreißig wurde, acht Jahre nach Maos Tod, beschloss er, die engen Grenzen Beijings hinter sich zu lassen. Sein Land begann sich zu verändern, und er wollte es kennen lernen. Nannan, seine kleine Tochter, war nur noch bei ihrer Mutter; seine Freundin betrog ihn; er fühlte sich als Künstler überwacht; seine Inspiration zu Schreiben oder zu Malen war am Ende. Er kaufte sich ein Zugticket an die äußerste westliche Grenze Chinas und brach auf.
Ma Jians Reise, per Zug und per Anhalter, hat ganze drei Jahre gedauert und ihn, häufig unter Lebensgefahr, bis in die einsamen Hochtäler Tibets, in die Kultstätten des Buddhismus, in traumhaft schöne Salzwüsten und in Dörfer gebracht, wo die Zeit zwischen Mittelalter und Kommunismus stehen geblieben ist. Sein lakonischer Erzählstil lässt „wunderbar komprimiert wie chinesische Kalligraphie“ (The Times) eine fremde, faszinierende Welt in ihrer ganzen Farbigkeit erstehen und porträtiert die Menschen, die darin leben, plastisch und berührend.
Red Dust ist eines jener seltenen Reisebücher, das nur jemand schreiben konnte, der sowohl Insider als auch Outsider im eigenen Land ist.

Quelle: SchirmerGraf

Rezensionen zu diesem Buch (1)

Bericht aus einem fernen Land! Ma Jian lebt als Maler, Schriftsteller und Fotograf in Peking. 1983 feiert er seinen dreißigsten Geburtstag. Von seiner Frau ist er geschieden, seine Tochter darf er kaum noch sehn, und sein Leben sieht recht düster aus. ...weiter

Verfasst von am 23.03.2009

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