Rezension: Darling Jim

Siegt die Liebe oder der Tod?

Als Niall das Tagebuch von Fiona Walsh findet, ahnt er noch nicht, dass diese Zeilen sein Leben verändern und riskieren werden. Die Existenz von Niall war bis zu diesem Zeitpunkt so verloren, wie die der Walsh-Schwestern, die mehrere Monate eingesperrt in dem Haus ihrer Tante lebten. Seinen gemalten Geschichten fehlte es an Inhalt, den er auf der Suche nach der Wahrheit über den Todesgrund der Schwestern findet.

Fiona, Rosie und Aiofe hätten nie damit gerechnet, dass ihr friedliches Leben an einem sonnigen Morgen ein Ende nimmt. Die Normalität verschwand als die Bewohner der Stadt West Cork dem Charme eines einzigen Mannes erliegt und einen Fremden in ihren Kreis aufnimmt. Es heißt, das wahrer Hass nicht aus Wut entspringt. Wahrer Hass entspringt der Liebe. Und so schafft es ein Mensch, dass Familienliebe zu Feindschaft und Rivalität wird. Das eine Frau ihre eigenen Nichten einsperrt und wie Sklaven behandelt. Darling Jim ist ein Verführer und ein Mörder. Er beeinflusst das Leben von Frauen und beendet dies gelegentlich.

Der Psychothriller zeigt wie unterschiedlich Menschen, Freunde und Schwestern in Extremsituationen reagieren. Was beeinflusst unser menschliches Miteinander? Wann trauen wir einem Fremden mehr als einem Mitbürger, den wir seit der Kindheit kennen? Wie leicht kann man Menschen beeinflussen und gegeneinander ausspielen? Das alles sind Hintergrundfragen, die in diesem Roman eine Rolle spielen und ihn zu einer spannenden Leseerfahrung machen. Christian Mørk versteht es im richtigen Moment Spannung aufzubauen, um den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

Verfasst von Anne Westphal am 14.04.2009.

 

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Bookreporter
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Buchinfos

Darling Jim

Piper


Darling Jim

Psychothriller

Aus dem Englischen von Violeta Topalova

352 Seiten (gebunden)
Piper Verlag

Erscheinungsdatum:
12.03.2009

ISBN: 9783492052566


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Der Autor

 

Christian Mørk

 

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