Ärztin werden will das junge Mädchen, Tochter aus gutem Hause, das bei einer Epidemie Mutter, Brüder und seine Gesundheit verlor.
Lange glaubt die junge Ägypterin ihr Leben verwirkt, bis sie auf einer Reise nach Kreta einer Priesterin und Heilerin begegnet, die fortan ihren Weg prägt. Es gelingt der Protagonistin und Erzählerin, eine medizinische Ausbildung für sich zu erkämpfen und später neue therapeutische Wege über das aus alten Schriften übermittelte Wissen hinaus zu beschreiten. Sie wird schließlich Vertraute und Ärztin der ägyptischen Königin, der Pharaonin Hatschepsut. Sie entdeckt und kombiniert heilende und duftende Pflanzen, Öle und andere Mittel, die der Schönheit und Gesundheit dienen. Sie entwickelt sich zu einer starken, integeren Persönlichkeit, die am Ende ihres erfüllten Lebens auf ihren Weg zurückblickt und diesen auf Papyrus festhält.
Da ich demnächst in Ägypten Urlaub mache (mit Nilkreuzfahrt und Badeurlaub), kaufte ich mir “Die Ärztin der Pharaonin” als Urlaubslektüre.
Wollte zu Hause nur mal reinschauen, habe es dann aber schon ausgelesen, weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Da hat es die Autorin doch geschafft, dass ich einen kompletten Einblick in die Zeit der Pharaonin Hatschepsut bekommen hab – von den Göttern, Tempeln, Arzneien usw. bis hin zu den Intrigen am Pharaonenhof. Wie es sich für einen Roman gehört, ist natürlich auch Liebe im Spiel.
Obwohl ich das Buch schon ausgelesen habe, nehme ich es trotzdem mit in den Urlaub, da alle mir unbekannten Begriffe und Namen der Götter am Schluss super erklärt werden.
Schade, dass ich von der Autorin nicht noch mehr lesen kann, da sie 2008 verstorben ist.
