Monsieur Linh und die Gabe der Hoffnung

Monsieur Linh und die Gabe der Hoffnung

von

Roman

Aus dem Französischen von Christiane Seiler

128 Seiten (gebunden)
Kindler

Erscheinungsdatum: Juli 2006

ISBN: 9783463404981

Monsieur Linh ist der Einzige, der weiß, dass er so heißt: alle anderen, die seinen Namen kannten, sind tot. Nur er und seine kleine Enkelin, gerade ein paar Wochen alt, haben den Bombenangriff auf ihr Heimatdorf überlebt. Monsieur Linh flieht und gelangt nach langer Reise in eine kalte, verregnete Stadt, deren Namen er nicht aussprechen kann. In dem Flüchtlingswohnheim fühlt er sich einsam und verloren. Kraft geben ihm nur sein kleines Mädchen und der dicke Monsieur Bark, den er auf einem seiner Spaziergänge durch die fremde Stadt kennen gelernt hat. Der eine versteht die Sprache des anderen nicht, doch sie erzählen sich ohne Worte von Glück, Trauer, Sehnsucht und Hoffnung – und teilen ein trauriges Geheimnis.
Philippe Claudel erweist sich auch in seinem neuen Roman als ein Meister der Auslassung und der überraschenden Wendungen. Mit beeindruckender Raffinesse, in einer klaren, eindringlichen Sprache erzählt Claudel von der Intelligenz des Herzens.
Quelle: Rowohlt

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