“In Todesangst” ist ein Thriller, der seinen Namen verdient. Pure Spannung ab Mitte des Buches, zu Anfang plätscherte die Handlung mehr vor sich hin. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich hatte mir viel davon versprochen und bin keineswegs enttäuscht worden. Jederzeit fragt man sich, wie die Zusammenhänge sind und was als nächstes passiert.
Interessant ist vor allem die etwas andere Erzählweise, denn hier ermittelt kein Kommissar – sondern der betroffene Vater. Anfangs etwas kühl und emotionslos, später werden seine Gefühle und Gedanken eher deutlich. Der Autor spielt hier meiner Meinung nach extrem gut mit dem geweckten Mitleid des Lesers, vor allem wenn der Vater mal wieder zum engen Kreise der Verdächtigen gehört.
Die Story strotzt zwar nicht vor Realitätsnähe, die Charaktere und deren Verhalten dafür umso mehr. Dadurch fühlt man sich dem Geschehen näher und kann leichter mit den Protagosisten fühlen und denken. Gedanken und Handlung sind hierbei gut vermischt, der Schreibstil ist insgesamt sehr angenehm und stellt die Spannung gut heraus.
Anfangs wird die Handlung vor allem von Nebenereignissen und Geschichten dominiert, was zwar auch interessant zu lesen ist, die Spannung aber dadurch keine Fahrt aufnehmen kann. Das ändert sich aber ab Mitte des Buches, und das war auch in etwa der Zeitpunkt, zu dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und direkt auslesen musste.
Viele Hinweise und Puzzleteilchen, die mal weniger, mal mehr hilfreich sind, lassen den Leser immer schon miträtseln. Viele Verstrickungen und immer neue Erkenntnisse lassen die Zusammenhänge immer klarer werden, aber letztlich wird der Leser oft genug überrascht als dass die Story vorhersehbar wird.
Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Buch, wobei man ab Mitte des Buches zu nichts anderem mehr kommen wird. Aber gerade dieses macht einen guten Thriller aus – er hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt.
Verfasst von Smazl am 26.09.2009.
Tochter gesucht ...weiter
Verfasst von
redfox
am 20.09.2009.
Bewertung:
Spurloses Verschwinden der Tochter und ein Strudel der Ereignisse auf der Suche nach ihr. ...weiter
Verfasst von
Everett
am 20.09.2009.
Bewertung:
Fürchte das Schlimmste!
So lautet der Originaltitel von Linwood Barclays neuestem Thriller. Und der passt auch viel besser als der deutsche "In Todesangst". ...weiter
Verfasst von
subechto
am 21.09.2009.
Bewertung:
Die 17jährige Sydney Blake, die nach der Scheidung ihrer Eltern bei ihrer Mutter lebt, jobbt in den Ferien normalerweise im Autohaus, in dem auch ihr Vater arbeitet. Doch in diesen Ferien ist alles anders: ...weiter
Verfasst von
goat
am 11.10.2009.
Bewertung:
Ferienjob mit unerwarteten Folgen ...weiter
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stjerneskud
am 03.11.2009.
Bewertung:
Tim und Susanne Blake sind geschieden, ihre 17 jährige Tochter Syd(ney) lebt bei Susanne und ihrem neuen Lebensgefährten und dessen Sohn. Die Ferien verbringt Syd bei Tim, nebenbei jobbt sie in einem Hotel (dem "Just Inn Time") an der Rezeption. Nach einem relativ belanglosen Streit, geht Syd zur Arbeit und kommt am Abend nicht mehr nach Hause zurück. ...weiter
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Stahlfixx
am 21.09.2010.
Bewertung:
Interessantes Thema, leider nicht gut ausgearbeitet ...weiter
Verfasst von
coffee2go
am 02.07.2011.
Bewertung:
Aus dem Amerikanischen von Nina Pallandt
448 Seiten (gebunden)
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Erscheinungsdatum:
11.09.2009
ISBN: 9783471350171
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