Eine Art Anleitung zum Glücklichsein
“Das Leben ist einfach, tragisch und schön”, schreibt David Shields. Der Gedanke, dass alles, was lebt vergänglich ist, kann auf eine seltsame Weise befreiend sein. Das Buch erzählt davon, wie alles auf den Tod zuläuft. Paradox ist, dass der Leser dabei geradezu in eine Leichtigkeit des Seins gerät. Es geht in dem Buch nur scheinbar um den Tod. In Wirklichkeit geht es um das Leben. Was bedeutet der Tod für das Leben?
Nüchtern berichtet Shields von den biologischen Fakten unserer körperlichen Existenz, beschreibt die Entwicklung des Embryos im Mutterleib, erklärt, was im Körper passiert, wenn wir altern und warum Männer wie Frauen tiefe Stimmen lieben. Gleichzeitig verwebt er diesen naturwissenschaftlichen Bericht mit kulturgeschichtlichen Betrachtungen, philosophischen Spekulationen und mitunter sehr persönlichen Anekdoten. Und nicht zuletzt erzählt er mit viel Witz die Geschichte seines Vaters Milton, der im Alter von 97 Jahren immer noch von einer überbordenden, ja beunruhigenden Vitalität ist und dessen ganzes Leben im Grunde ein Kampf gegen die eigene Vergänglichkeit war, und von Natalie, seiner kleinen Tochter, die das Drama des Lebens noch vor sich hat.
Quelle: C.H. Beck
Eine kleine Lebens– und Sterbetrachtung!
Von der Wiege bis zur Bahre reichen die Stationen, mit denen uns David Shields in seiner "Anleitung zum Glücklichsein" beglückt. Seine Mischung aus Sachbuch, Fachbuch und Biographie ist von erfrischender Ehrlichkeit.
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Verfasst von
Claudine Borries
am 11.12.2009.
Bewertung:
Aus dem Amerikanischen von Christoph Gutknecht
256 Seiten (gebunden)
C.H. Beck
Erscheinungsdatum:
31.08.2009
ISBN: 9783406592850
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