Ein Roman in der Vorweihnachtszeit über die Bewältigung einer schmerzvollen Vergangenheit, der Macht der Liebe mit dem sogenannten Zauber der Weihnacht.
Im November ist Mark an einem Tiefpunkt angelangt. Verlassen von seiner Freundin, sein Stipendium verloren, muss er den Unfalltod seiner Mutter verarbeiten, von dem er erst Tage später erfahren hat. Nun bleibt auch noch sein Wagen während starken Schneefalls liegen. Ein kleines Cafe, von wo aus er Hilfe holen möchte, soll gerade geschlossen werden, und so trifft er Macy. Diese hat eine harte Vergangenheit hinter sich, gibt ihm aber Zuversicht, Lebensmut und den Glauben an die Liebe zurück.
Ich finde, dem Leser wird schon einiges an gebündelter schlimmer Vergangenheit, Kindheit, zugemutet. Dabei bleibt Macy ein herzensguter Mensch, der verzeihen kann und anderen Menschen durch ihre Warmherzigkeit neuen Lebensmut gibt. Sie stellt sich ihrer Vergangenheit und erleidet nochmals einen schweren Verlust. Mark hat durch Macy den Mut seinem Vater gegenüber zu treten und erfährt das Geheimnis seiner Eltern. Trotz aller Vorkommnisse stehen Macy und Mark alles sehr gut durch und finden natürlich zueinander.
Dieser Roman ist sehr auf Gefühle, die Macht der Liebe und dem sogenannten Zauber der Weihnacht zugeschnitten und kommt manchmal schon etwas überzogen daher. Dazu wirkt die Ich-Erzählung von Mark auf mich manchmal etwas distanziert.
Es liest sich aber gut und leicht. Eine Geschichte mit wahrer Anlehnung. Es wirkt teilweise etwas heftig, aber vom Gefühl her gut in die vorweihnachtliche Zeit passt.
Ein nett zu lesender Roman, vielleicht im Stil eines Nicolas Sparks, der mir persönlich etwas zu übertrieben ist, aber gut lesbar uns in diese Zeit passend.
