Die Bewohner des kleinen irischen Dorfs Malahide mieden das Haus, noch lange nachdem es desinfiziert und wieder bewohnbar gemacht worden war und die Leichen friedlich unter der Erde ruhten.
Drei tote Frauen waren in dem Spukhaus gefunden worden, Moira Walsh und zwei ihrer Nichten. Sie waren auf grauenvolle, unerklärliche Weise gestorben. Wer aber hatte sie gequält und getötet? Hing das alles mit diesem Fremden zusammen, Jim? Jim Quick war als Märchenerzähler durch die Pubs der Gegend gezogen und hatte Schauergeschichten zum Besten gegeben. Die meisten Frauen waren seinem teuflischen Charme auf der Stelle erlegen. Aber auch von Jim gab es seit einiger Zeit kein Lebenszeichen mehr.
Bei dieser Rezi tat ich mir anfangs schwer, da es kein Thriller in herkömmlichen, blutigen Sinne ist. In diesem Buch gibt es zwar Leichen und einen Mord, denn man “miterlebt”, doch wirkt es recht nebensächlich.
Im Vordergrund geht es hauptsächlich um die Schwestern Walsh und wie sie zu dem Geschichtenerzähler Jim standen, was sie mit ihm verbindet. Dies alles eingefasst in Tagebucheinträgen, die ein Postbote lesen darf und der sich wiederum selbst auf die Spuren der Schwestern macht.
Auf dem Cover steht zwar Psychothriller, aber man könnte es genauso gut als Mystikthriller bezeichnen, da es in der Handlung selbst auch noch um eine “fantastische” Geschichte geht, die mir zumindest regelrecht unter die Haut ging.
Teilweise musste ich aufpassen, dass ich die Geschichte der Mädchen nicht mit der mystischen Geschichte des Geschichtenerzählers vermische…
Und durch dieses “vermischen” könnte man es allerdings wirklich als Psychothriller sehen! Das ist dem Autor auf alle Fälle super gelungen.
Eine Geschichte in der Geschichte des Tagebuchs in dem Buch… Könnte interessant klingen, aber der Autor bringt es leider nicht immer gut rüber. Als die Geschichte des Tagebuches anfing, wurde es plötzlich ziemlich langweilig. Das hielt so lange an, bis Jim’s Geschichte begann. Ab da wurde es wieder spannender und nun fesselte mich die Geschichte streckenweise richtig gehend.
Der Geschichtenerzähler selbst kann gut erzählen. Das hat der Autor, meiner Ansicht nach, gut rübergebracht.
Aber es gibt allgemein immer wieder Momente, wo die Geschichte kurz vor einem Einbruch steht und gerade noch so die Kurve kriegt. Das hat der Handlung leider den Lesefluss genommen. Allerdings lässt es sich leicht lesen.
Die Handlung wird in der Erzählform dargestellt und man kann sich jeden Charakter gut vorstellen. Jeder einzelne Protagonist ist so dargestellt, das man ihn im gesamten Bild gut sieht.
Die Beiträge im Tagebuch allerdings sind meiner Meinung nach teilweise zu weit ausgeholt.
Es ist jedem zu empfehlen, der es sehr verworren mag.
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen…
Verfasst von Tikva am 22.11.2009.
märchenhafter Psychothriller ...weiter
Verfasst von
thorlac
am 31.01.2009.
Bewertung:
Eine interessante Art der Mordaufklärung, die Christian Moerk gewählt hat. ...weiter
Verfasst von
goat
am 06.02.2009.
Bewertung:
Die Geschichte beginnt mit einem schockierenden Verbrechen, welches die ortsansässige Polizei nicht aufklären kann. Dadurch, dass die eigentlichen Opfer, die Nichten der hasserfüllten Tante Moira, Tagebücher hinterlassen haben und diese auch weitergeben konnten, klären sie den an ihnen verübten Mord und vor allem die Hintergründe selbst auf. Der Postbote Niall, dem vorerst eines der Tagebücher in die Hände fällt, folgt ihren Spuren. ...weiter
Verfasst von
Kerstin Thieme
am 12.02.2009.
Bewertung:
Der Rattenfänger von Malahide oder drei Schwestern und der böse Wolf? Jedenfalls eher ein Märchen, als ein Psychothriller. ...weiter
Verfasst von
subechto
am 13.02.2009.
Bewertung:
Der Wolf ist tot, der Wolf ist tot! ...weiter
Verfasst von
linguistica
am 17.02.2009.
Bewertung:
Darling Jim – ein Schauerroman in bester Tradition ...weiter
Verfasst von
sassenach
am 20.02.2009.
Bewertung:
Ein verführerischer Wolf auf Schäfchenjagd ...weiter
Verfasst von
stjerneskud
am 25.02.2009.
Bewertung:
Zu Beginn sind die Morde und es wird knisternde Spannung aufgebaut. ...weiter
Verfasst von
urlaubsbille
am 27.02.2009.
Bewertung:
Das Märchen vom bösen Wolf...
... oder von dem, der auszog die Walsh-Morde zu klären
...weiter
Verfasst von
Keksigirl
am 03.03.2009.
Bewertung:
Nach dem Genuss einer Leseprobe zu diesem Buch war die große Frage: Wer ist "Darling Jim"? Damals habe ich noch nicht gewusst, dass sich diese Frage durch das ganze Buch ziehen wird, auch dann noch, wenn eigentlich längst klar zu sein scheint, wer Jim wirklich ist ... ...weiter
Verfasst von
Nicole Wagemann
am 10.03.2009.
Bewertung:
Sex and Crime, Mystery und Psycho
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Verfasst von
Petra Schwarz
am 24.03.2009.
Bewertung:
Drei Schwestern gegen den Rest der Welt ...weiter
Verfasst von
redfox
am 28.03.2009.
Bewertung:
Siegt die Liebe oder der Tod? ...weiter
Verfasst von
Anne Westphal
am 14.04.2009.
Bewertung:
Inhalt:
In Irland werden drei Frauenleichen in einem Haus aufgefunden; der Täter nie gefasst. Doch augenscheinlich gibt es den Mörder: In Gestalt eines fahrenden Sängers, der Irland nicht mehr los lässt...
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Verfasst von
rebellyell666
am 30.09.2009.
Bewertung:
Die verhängnisvolle Begegnung mit einem seanchai ...weiter
Verfasst von
Sylvia Wunsch
am 13.01.2010.
Bewertung:
In einem irischen Dorf werden drei Leichen gefunden, Moira Walsh und zwei ihrer Nichten, Fiona und Roisin, die sie eingekerkert und langsam vergiftet hatte. ...weiter
Verfasst von
Stahlfixx
am 19.07.2010.
Bewertung:
Aus dem Englischen von Violeta Topalova
352 Seiten (gebunden)
Piper Verlag
Erscheinungsdatum:
12.03.2009
ISBN: 9783492052566
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