Bis(s) zur Mittagsstunde

von

Roman

Aus dem Amerikanischen von Sylke Hachmeister

560 Seiten (gebunden)
Carlsen

Erscheinungsdatum: 14.02.2007

ISBN: 9783551581617

Rezension von

Verfasst am: 23.11.2009

Bewertung:

  • 5/5 Sterne.

Zweite Teil um Bella, Edward und Jacob!

Die Cullens verlassen Forks.
Edward verlässt Bella.
Für Bella bricht eine Welt zusammen.
Den Schmerz, den Nebel und die Trauer, die Bella nun empfand, all das kann ich nachempfinden. Und das sich so etwas über Monate hinstreckt, kann ich bestätigen.
Diese Stimmung zieht sich zwar durchs ganze Buch, aber sie wird immer wieder durch gewisse Situationen unterbrochen, so dass es nicht nervig wird. Anfangs hatte ich etwas Angst, da ich aus einigen Rezis rausgelesen habe, dass sich Bella in Trauer regelrecht zu suhlen scheint. Aber wie sich dann herausstellte, war die Angst unbegründet. Ich fand die Stimmung von Bella nicht langatmig, sondern man konnte richtig „mitfühlen“.
Das hat die Autorin Stephenie Meyer geschickt gemacht.

Jakob war im ersten Band eine Randfigur. Jetzt, da Edward weg ist, tritt er in den Vordergrund und kümmert sich rührend um Bella. Was sich dann zwischen Bella und Jakob entwickelt ist wirklich nicht einfach zu beschreiben. Auf jeden Fall kommen sie gut miteinander aus, obwohl sich Jakob langsam verändert und ihn ein Geheimnis zu umgeben scheint.

Und dann taucht jemand auf, der Bellas Leben auslöschen will. Nur Jakob und seine Freunde können die Person aufhalten… Aber als ob das nicht schon gefährlich genug wäre, heißt es plötzlich auch noch, dass Edward wegen eines „Zwischenfalles“ plötzlich in tödlicher Gefahr schweben würde.
Während Jakob sich Mühe gibt, Bellas Peiniger aufzuhalten, konnte man richtig mitfiebern, wie Bella sich anstrengt, ihrem geliebten Edward zu helfen und was sie dafür alles in Kauf nehmen würde…

Je näher es auf das Ende der Geschichte zugeht, umso spannender wurde es und ich konnte das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen.
Die Autorin schafft es auch beim zweiten Band, die Story toll rüber zu bringen und den Leser zu fesseln. Es wird wieder aus Bellas Sicht, in der Ich-Form, beschrieben und lässt sich sehr flüssig lesen.
Die Charaktere werden kaum beschrieben, da die Autorin sich vermutlich dachte, das man sowieso mit dem ersten Band „Biss zum Morgengrauen“ anfängt und daher die meisten Figuren schon kennt. Nur Jakob wird genauer beschrieben, da er im letzten Buch nur eine Nebenrolle hatte. Man kann im laufe der Handlung richtig mitverfolgen wie er sich verändert.

Der zweiten Band steht dem ersten in Nichts nach und bekommt deswegen 5 Sterne von mir!

Migliedermeinung

Rezensentenbewertung (2):

  • 4.5000/5 Sterne.

Leserbewertung (12):

  • Momentan 4/5 Sterne.

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