Man tut, was man kann

von

Belletristik

256 Seiten (gebunden)
Wunderlich

Erscheinungsdatum: 17.07.2009

ISBN: 9783805208703

Rezension von

Verfasst am: 12.01.2010

Bewertung:

  • 4/5 Sterne.

Eins vorweg: Im Laden hätte ich mir dieses Buch vermutlich nie gekauft. Ich hätte zwar amüsiert den Klappentext gelesen, aber das Buch dann doch wieder weggepackt. Nicht zuletzt, weil ich den Preis für 250 Seiten nicht angemessen finde. Jetzt bin ich jedoch froh, dass ich die Chance gekriegt habe, das Buch lesen zu können.

Es kam mir wie die männliche Version von “Mondscheintarif” vor. Amüsant und kurzweilig wird das Alltagsleben von Paul geschildert. Mitte 40 und geschieden hat Paul ein abwechslungsreiches Liebesleben und fürchtet dabei immer, von der Frau für eine längere Beziehung verpflichtet zu werden. Bis er die Tierärztin Iris trifft, die jedoch leider schon vergeben ist. Soll man(n) sich da tatsächlich wie im Film verhalten und die Hochzeit sprengen?

Auch seine Freunde lassen Paul keine Ruhe: da ist Guido, der aufgrund einer Affäre von seiner Frau rausgeschmissen wurde und nun bei Paul unterkommt und nachts philosophische Grundsatzdiskussionen in seiner Küche abhält. Oder Günther, den Informatik-Nerd, der sich bei der Eroberung seiner Traumfrau selten dämlich anstellt und ständiger Überwachung bedarf.

Ob der Alltag eines Single-Mannes wirklich so chaotisch abläuft, bleibt fraglich. Einige der Szenen wirken schon ziemlich konstruiert und erscheinen eher unrealistisch. Nichts desto trotz beinhalten diese Szenen meist eine tolle Situationskomik. Am besten haben mir aber immer noch die Gedankengänge von Paul gefallen, die mir in den meisten Fällen aus der Seele sprechen.

Fazit: wer lockere, witzige Unterhaltung für Zwischendurch braucht, liegt mit diesem Buch auf jeden Fall richtig.

Migliedermeinung

Rezensentenbewertung (1):

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