Hôtel Baalbek

Hôtel Baalbek

von

autobiographischer Roman

228 Seiten (gebunden)
Wallstein Verlag

Erscheinungsdatum: 01.03.2007

ISBN: 9783835301504

Hôtel Baalbek ist der letzte Roman, den Fred Wander, »der große Erzähler der Shoa«, geschrieben hat. Die Neuauflage mit einem Nachwort von Erich Hackl.

Über der schönen, verkommenen Stadt liegt ein Dunst von Rausch und Lähmung, von dunklen Geschäften und Gewalt: Marseille 1942. Im Baalbek, einem drittklassigen Hotel, jagen Gerüchte durch die Flure: Werden die Deutschen auch in den nichtbesetzten Teil Frankreichs einmarschieren? Die jüdischen Emigranten sinnen auf Möglichkeiten zur Flucht aus Europa. Im Foyer wird gestritten, wild gestikuliert, werden feurige Entschlüsse gefaßt. Unter den Bewohnern dieses Gespensterhauses ist ein junger, schüchterner Mann, verliebt in Katja und Lily, verliebt in das heftige Leben, das er noch nicht kennt. »Alle lebten wenigstens stundenweise in der Fiktion, es gäbe noch menschliches Glück … alle lebten in Rage, heißblütig lebten sie.«
Der die Geschichte von diesem Leben am Rande des Abgrunds erzählt, die Geschichten von Jablonsky, Sascha, Jossip, dem Feuerschlucker, und David Stern, dem Musikprofessor mit seiner blonden Frau, erzählt Jahrzehnte später aus der Erinnerung ­ mit den Erfahrungen eines Menschen, der gesehen hat, »was Menschenaugen niemals sehen durften«.

Quelle: Wallstein Verlag

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