Rezension: Finstere Orte

Die wirklich finstere Geschichte einer Familie

Ben hat fast seine ganze Familie umgebracht. Nur seine siebenjährige Libby hat überlebt. Oder war er es doch nicht, auch wenn er Satan anbetet und angeblich kleine Mädchen belästigt? Die Familie ist sehr arm, steht kurz davor, die Farm zu verlieren. Die Kinder sind dreckig und die alleinerziehende Mutter hat Probleme, sich ihren Ex-Mann, der immer nur Geld will, vom Hals zu halten. Sie versucht eine gute Mutter zu sein, auch unter den widrigen Bedingungen…
Eine wahrhaft finstere Familiengeschichte, denn umso mehr man liest, um so mehr hat man Mitleid mit den einzelnen Personen. Kleine Lügen oder Unüberlegtheiten führen zur großen Katastrophe – mit einem doch überraschenden Ende.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es liest sich flüssig und man steckt schnell mittendrin – und ist doch immer froh, wenn das Buch zugeschlagen wird, das man nicht selbst in so einer ausweglosen Situation steckt – wo alles auf einmal über einem hereinbricht.

Verfasst von redfox am 24.02.2010.

 

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Bookreporter
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Buchinfos

Finstere Orte

S. Fischer Verlag


Finstere Orte

Roman

Aus dem Amerikanischen von Christine Strüh

528 Seiten (gebunden)
Scherz Verlag

Erscheinungsdatum:
23.02.2010

ISBN: 9783502100959


Nutzerbewertung:
  • 5/5 Sterne.

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