Den Spätsommer des Jahres 1942 verbringen die beiden Kinder Dora und Jacques fern den Eltern in ländlicher Idylle nahe der spanischen Grenze. Sie schaffen sich in ihrem »Verwilderten Park« ein eigenes Reich, spielen mit einer alten Ente »Eierverstecken«, versuchen erfolglos die Zwillinge Jean und Joan auseinander zu halten, lauschen dem Katalanisch sprechenden Großvater und lassen sich von zwei jungen Frauen versorgen. Dass die Reise noch weiter über die Pyrenäen ins Exil gehen soll, bleibt den beiden ebenso unverständlich wie die Gespräche der Erwachsenen und gelegentlich aufgeschnappte Radioberichte.
Doch die äußere Bedrohung, der Krieg, die Besatzung sind wie ein inneres Zittern im Text spürbar. In kurzen Sätzen, in einer klaren Sprache, ganz nah an den Emotionen und Ängsten, werden diese leuchtenden Kindheitserinnerungen erzählt.
Quelle: Wagenbach
Im Zwischenreich einer Kriegskindheit ...
Wir schreiben das Jahr 1942 und Dora und Jacques haben sich im Süd-Westen Frankreichs nicht weit von der spanischen Grenze auf der Flucht vor den Nazis zusammengefunden. Sie sind zehn Jahre alt und haben sich den verwilderten Park als geheimen Spielplatz auserkoren.
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Verfasst von
Claudine Borries
am 08.03.2010.
Bewertung:
Aus dem Französischen von Tobias Scheffel
128 Seiten (gebunden)
Wagenbach
Erscheinungsdatum:
23.02.2010
ISBN: 9783803132277
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