Dämonenherz

von

Fantasyroman

416 Seiten (gebunden)
Marion von Schröder

Erscheinungsdatum: 26.02.2010

ISBN: 9783547711653

Rezension von

Verfasst am: 16.03.2010

Bewertung:

  • 3/5 Sterne.

Ein nettes Buch für Zwischendurch.

“Dämonenherz” von Julia Talbot beginnt mit einer Hauptfigur, die man auf Anhieb sympatisch findet, da man sich gut in ihr wiederfinden kann: Anna ist tollpatschig und auch ein wenig chaotisch, sie ist mäßig erfolgreich in ihrem Job und hat auch in der Liebe bisher wenig Glück gehabt. Als Anna auf den Finanzmogul Carl Weller trifft, ändert sich ihr Leben plötzlich schlagartig. Eine Unerklärliche Anziehungskraft geht von dem gutaussehenden aber auch berechnenden, gefühlskalten Geschäftsmann aus, der sich auch Anna nicht entziehen kann. Auf unorthodoxe Weise kommt Anna an einen Job bei Weller und taucht immer tiefer in seine Welt ein, die eigentlich so gar nicht die ihre ist. Doch welches dunkle Geheimnis umgibt den erfolgreichen Carl Weller? Was haben die merkwürdigen Verträge zu bedeuten, die Anna für ihren neuen Chef überbringen soll? Hat Weller tatsächlich seine Seele verkauft um an unmenschlich viel Reichtum und Macht zu kommen? Und kann es wirklich sein, dass man sich in einen Dämon verliebt und dadurch ein Herz, das schon vor langer Zeit aufgehört hat zu schlagen wieder in Bewegung setzt?

An diesem Buch sprach mich zunächst das wunderschön gestaltete Cover an. Auch die Leseprobe war sehr vielversprechend und es fiel sofort der sehr flüssige Erzählstil auf. Die Story ist etwas für Fans von Liebesromanen, enthält aber auch einige fantastische Elemente. Man sollte allerdings als Leser nicht zu viel “pure” Fantasy erwarten, da der Roman schließlich in der realen Welt spielt und auch dort verweilt und sich die Fantastischen Elemente der Story schleichend in die Liebsgeschichte mischen. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen, da die Anziehungskraft, die von Carl Weller ausgeht fast greifbar war und auch die wiedersprüchlichen Gefühle von Anna sehr gut nachvollziehbar waren. Das Buch ist eine gute Lektüre für Zwischendurch und wenn ich auch zu keinen Zeitpunkt von dem Buch gelangweilt war, konnte ich es dennoch gut auch mal aus der Hand legen und mich anderen Dingen widmen.

Ein Buch für graue Winternachmittage und ein durchaus vielversprechender Debütroman.

Migliedermeinung

Rezensentenbewertung (3):

  • 3.0000/5 Sterne.

Leserbewertung (1):

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