24 Jahre nachdem Libby Day ihren eigenen Bruder mit ihrer Aussage ins Gefängnis gebracht hat, muss Libby sich wieder mit der Vergangenheit auseinandersetzen.
Geldsorgen und ihr Leben, welches völlig aus den Fugen geraten ist, zwingen sie dazu. Zum ersten Mal kommen ihr Zweifel, ob ihr Bruder zu Recht im Gefängnis sitzt, denn schließlich hat sie die Morde nur mit angehört und nicht gesehen.
Auf eigene Faust beginnt sie Nachforschungen anzustellen und gerät bald darauf in Gefahr.
Hervorheben möchte ich das tolle Cover, was wirklich ausgezeichnet zum Buch passt. Zu sehen ist eine dunkle Tür mit einem Vorhängeschloss. Sowohl das Vorhängeschloss als auch der Name der Autorin und der Titel des Buches lässt sich mit den Fingern ertasten. Aber nun meine Meinung zum Buch:
Stellenweise habe ich mich mit “Finstere Orte” etwas schwergetan, weil mir Libby gleich auf Anhieb unsympathisch war. Das hat sich im Verlauf der Geschichte leider nicht geändert. Da es im Buch immer wieder Rückblenden gibt, die ein paar Tage vor der Tat und am Tattag selber spielen, lernt der Leser nach und nach Libbys Familie kennen. Oft habe ich das Verhalten von Libbys Mutter gegenüber ihren Kindern nicht ganz nachvollziehen könnnen. Der Verfall dieser Familie hat mich stark berührt und auch fassungslos gemacht. Ich hatte beim Lesen permanent ein beklemmendes und bedrückendes Gefühl.
Auch die anderen Figuren haben mich eher abgeschreckt, als dass ich mit ihnen fühlen konnte. Vielleicht war das von der Autorin ja auch so beabsichtigt.
Trotz einiger Längen konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Ich musste unbedingt wissen, ob Ben nun tatsächlich der Mörder war oder nicht. Auch wenn die Spannung stellenweise etwas gelitten hat, so hat Gillian Flynn zum Ende hin nochmal sämtliche Geschütze aufgefahren, die nötig waren, um das Genre Thriller zu rechtfertigen. Von mir gibt es vier Sterne.
Verfasst von goat am 17.03.2010.
Die wirklich finstere Geschichte einer Familie ...weiter
Verfasst von
redfox
am 24.02.2010.
Bewertung:
Diese Buch sollte man lesen, wie man guten Wein genießt: schluckweise, den Geschmack auf der Zunge so lange wie möglich wirken lassen. Pausen sind also angebracht. ...weiter
Verfasst von
Wolfgang Hovestädt
am 28.02.2010.
Bewertung:
Teufelsmacht ...weiter
Verfasst von
Michael Lehmann-Pape
am 09.05.2010.
Bewertung:
Libby Day war 7 Jahre alt, als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern ermordet wurden, sie konnte fliehen. Für die Morde wurde ihr damals 15 jähriger Bruder Ben zu lebenslanger Haft verurteilt und Libbys Aussage war der Hauptgrund für seine Haft. ...weiter
Verfasst von
Stahlfixx
am 16.07.2010.
Bewertung:
Libby Day war erst sieben, als ihre Mutter und ihre zwei Schwestern brutal ermordet wurden. Sie selbst konnte entkommen und brachte mit ihrer Aussage ihren fünfzehnjährigen Bruder Ben lebenslänglich ins Gefängnis. ...weiter
Verfasst von
kleinfriedelchen
am 21.08.2010.
Bewertung:
Libby Day war sieben Jahre alt, als ihre Familie ausgelöscht wurde. Nur sie überlebte, weil sie in die eisige Winternacht davonlief. Ihr Bruder wurde als Mörder verhaftet und sitzt seit 25 Jahren im Gefängnis. ...weiter
Verfasst von
Melanie Maida
am 11.05.2011.
Bewertung:
Aus dem Amerikanischen von Christine Strüh
528 Seiten (gebunden)
Scherz Verlag
Erscheinungsdatum:
23.02.2010
ISBN: 9783502100959
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