Anne hat ein Zimmer reserviert im Hotel eines kleinen Ortes in der Nähe von Nantes. Sie will ein Haus kaufen. Auf den Nachttisch legt sie die Armanduhr ihres Vaters, der viel zu früh starb. Ihre Mutter aber sehnte den Tod ihres Mannes herbei. Die Uhr ist stehengeblieben. Für Anne gleicht dieser Stillstand einer Gnadenfrist. Michèle Lesbre erzählt vom Leben einer Frau, deren Eltern sich nie geliebt haben und die ganz und gar nicht so fragil ist, wie es zunächst scheint.