»Für mich hatte Kays Lässigkeit, Wortkargheit und bewusst schäbige Kleidung etwas Geheimnisvolles, Faszinierendes, fast wie bei Greta Garbo. Als sie mir zum Abschied die Hand gab, fügte sie dem Gruß unerwartet ein paar zögernde Worte hinzu. ›Ich hab gedacht, ihr seid alle entsetzlich, aber ihr wart sehr nett. Mir gefällt die Atmosphäre hier – ich kann ich selbst sein.‹«
England, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Der Ich-Erzähler, ein Junge in Pubertät, lebt in abgeschiedener ländlicher Idylle. Eines Tages lernt er die doppelt so alte Kay kennen, Tochter der Familie Demarest. Kay ist schüchtern und still, extravagant und erotisch. Die beiden werden Freunde. Im anderen Garten – ein formaler Garten, den der Vater des Jungen mit großer Hingabe stutzt und hegt – findet die ruhelose Kay für kurze Zeit einen Platz zum Sonnen. Sie kann sich ihren Tagträumen hingeben und sie selbst sein, was ihr in ihrer Familie und im Leben verwehrt bleibt.
Rezensionen zu diesem Buch (1)
Kriegsjahre in England; eine Gesellschaftsstudie
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