Alle kennen die Mörder. Keiner ihr Motiv. Auch sie selbst nicht.
Stephen, Barry und Richard sind mit Conor zur Schule gegangen, jetzt besuchen sie das College, sie spielen Rugby und gehen zusammen aus. Bis sie ihn töten.
In der Nacht des 31. August verlassen die vier einen Club in Dublin. Plötzlich erhält Conor einen Tritt. Dann noch einen. Er fällt zu Boden und wird weiter getreten. Um die Schläger stehen junge Männer und Frauen, entsetzt von dem nur sekundenlangen Spektakel und fasziniert. Dann ist er tot.
So beginnt Kevin Powers Roman. Gleich am Anfang erfährt der Leser, wer das Opfer ist, wer die Täter, wie der Prozess endet und wie die Urteile lauten. Die Frage, die die Handlung vorantreibt, ist die nach dem Warum. Der Erzähler erforscht die Ereignisse der Nacht und geht von da aus weiter, er schildert das Leben der vier jungen Männer, ihrer Freundinnen, ihrer Eltern. Er gräbt in der Vergangenheit, begegnet Freunden, Lehrern, Priestern, Rugbytrainern. Dabei nähert er sich der Nacht aus immer neuen Perspektiven.
Inspiriert von einer wahren Geschichte, hat »Die letzte Nacht des Sommers« bei seinem Erscheinen in Irland sofort für Wirbel gesorgt.
Schicksalhaft, traurig und super spannend!
Die letzte Nacht des Sommers verbringen viele Studenten in einem Club. Als vier von ihnen spät in der Nacht den Club in Blackrock, County Dublin, verlassen, sind sie mehr oder weniger betrunken. ...weiter
Verfasst von
Claudine Borries
am 21.08.2010.
Bewertung:
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
304 Seiten (Taschenbuch)
Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:
19.08.2010
ISBN: 9783462042481
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