Die kleine Adriana ist eine Außenseiterin. Sie spricht kaum und sitzt am liebsten unterm Sofa, um von dort die Welt zu erkunden – eine Phantasiewelt, in der das Einhorn auf dem Gemälde aus dem Bild hüpft, der lange Flur zum unüberwindbaren Fluss wird und die Erwachsenen zu bedrohlichen Riesen mutieren.
Madrid in den 1930er Jahren. Als Adriana zur Welt kommt, hängt der Familiensegen bereits schief. Für das seltsame Mädchen, das nicht sprechen will, dafür aber Stunden unter dem Sofa zubringt, hat die kühle Mutter weder Verständnis noch Nerven. Mit der Einschulung verschlimmert sich die Lage noch, und Adriana fühlt sich zusehends isoliert. Das Blatt wendet sich erst, als sie den Russenjungen Gavrila kennenlernt. Auch er ein Außenseiter, fühlen sich beide sofort zueinander hingezogen. Zum ersten Mal in ihrem Leben erlebt Adriana tiefe Zuneigung und Liebe. Gemeinsam sind sie gegen den Rest der Welt gewappnet – glauben sie …
Rezensionen zu diesem Buch (1)
Vom einsamen Aufwachsen einer Außenseiterin
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