High Fidelity

High Fidelity

von

Roman

Aus dem Englischen von Clara Drechsler, Harald Hellmann

336 Seiten (gebunden)
Kiepenheuer & Witsch

Erscheinungsdatum: Januar 1996

ISBN: 9783462025248

Der 35-jährige Robert Fleming ist Besitzer eines mehr schlecht als recht laufenden Plattenladens und soeben von seiner beruflich erfolgreichen Freundin Laura wegen seiner Antriebs- und Orientierungslosigkeit verlassen worden – weil er sich weigert, erwachsen zu werden.
Rob hat grundsätzlich Probleme mit Veränderungen, in seinem Geschäft werden ausschließlich Schallplatten aus Vinyl verkauft, neumodische CDs kommen nicht infrage. In seinem Leben dreht sich alles um Popmusik. Wer nicht mindestens 500 Schallplatten besitzt, dem verweigert er jeglichen Respekt. Nach Lauras Auszug sucht er erst einmal Trost darin, seine Plattensammlung neu zu sortieren, und zwar nicht chronologisch, nicht alphabetisch, sondern autobiografisch.
Rob unternimmt den Versuch, sein Leben zu bilanzieren, und geht der Frage nach, warum seine Beziehungen immer scheitern. Um die Frage zu beantworten, versucht er die fünf Frauen, die ihm am meisten Liebeskummer zugefügt haben, ausfindig zu machen und zu treffen. Immer wieder versucht er sich einzureden, dass Liebeskummer in seinem Alter nicht mehr wirklich bedeutend sei, sondern nur lästig wie ein Schnupfen oder Geldmangel, und dass das Singleleben durchaus viele Vorzüge biete.
Doch auch das Herumhängen mit seinen Angestellten Dick und Barry im Plattenladen, zwei Geschmacksfundamentalisten, die er allerdings mehr als tragische Gestalten und weniger als wirkliche Freunde begreift, und eine Affäre mit einer Sängerin füllen ihn nicht aus. Als er reflektiert, dass seine Exfreundin Laura mit ihrer Kritik nicht immer ganz falsch lag und sich Schallplatten und Frauen nicht ausschließen, hat er nur noch eins im Sinn: sie wieder zurückzugewinnen.

Nick Hornbys literarische Bearbeitung der eigenartigen Beziehung von Männern zu Schallplatten wurde rasch zum Erfolgsroman und war monatelang auf den Bestsellerlisten. Die Verfilmung des Romans im Jahre 1999 durch Stephen Frears trug darüber hinaus zur Popularität von “High Fidelity” bei.

Quelle: Kiepenheuer & Witsch

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