Schöne Fortsetzung der virtuellen Liebe …
Nach dem sozusagen nicht statt gefundenen Treffen von Emmi und Leo, Leos Umzug nach Boston und fast einem Jahr mail-Pause, kehrt Leo zurück und nimmt erneut per mail Kontakt zu Emmi auf. Leo hat eine andere Frau, Pamela, kennen gelernt, mit der er sein Leben verbringen möchte. Doch Emmi drängt erneut auf ein persönliches Treffen, hofft sie doch, Leo dieses ausreden zu können, auch per mail.
Dieser Umstand unterscheidet nun ausdrücklich „Alle sieben Wellen“ von „Gut gegen Nordwind“, dem ersten Teil. Durch das persönliche Treffen werden die mails nun intensiver, es plätschert nicht mehr nur dahin im üblichen Schlagabtausch.
Der Autor hätte mit „Gut gegen Nordwind“ abschließen können, hat aber mit „Alle sieben Wellen“ noch mal nachgelegt, beide Romane wären auch einzeln gut zu lesen. Es gibt wie im ersten Teil kein endgültiges Happy-End, es kann durchaus noch einen dritten Teil geben.
Ein leichtes, schnell zu lesendes Buch, das man nicht ohne weiteres zur Seite legen mag!
