Dreißig Jahre sind vergangen. Dreißig Jahre, in denen er Mary Claude nicht gesehen, in denen er ein integres Leben als Ehemann, Vater und Internist geführt — und doch täglich an sie gedacht hat. Ihre Küsse, den Schwung ihres Halses, die Möglichkeit eines anderen Lebens.
Von geheimen Sehnsüchten, Tagträumen und Selbsttäuschung erzählt Tobias Wolff in seinen neuen Storys, von Einzelgängern und Eigenbrötlern, von notorischen Lügnern, missratenen Söhnen und missgünstigen Nachbarn.