Im Mittelpunkt des Romanes stehen die Maler Pierre-Auguste Renoir und Gustave Caillebottes (von dem der Leser erst im Anhang den Nachnamen erfährt).
Renoir sucht den richtigen Weg in der Malerei, in der Liebe und im Leben. Er möchte dem Impressionismus und „la vie moderne“ Ausdruck verleihen, in dem er ein bewegtes Bild mit 14 Akteuren – ohne Skizzen- sondern direkt auf die weiße Leinwand gemalt, erarbeitet.
Es soll das Bild „Das Frühstück der Ruderer“ entstehen.
Mit wie viel Schwierigkeiten Renoir zu kämpfen hat, erfährt der Leser. Da müssen die Modelle, das Essen, die Farben und die Leinwand bezahlt und die Modelle bei Laune gehalten werden. Da nicht alle Modelle immer zur Stelle sind, scheint das Projekt schon zu platzen….
Der Leser erfährt viel über das Wissen von Farben und Pinseln und die Stimmung im Paris im Jahre 1881. Eine Postkarte mit dem Bild „Das Frühstück der Ruderer“, die dem Buch beigefügt ist, ist während des Lesens sehr hilfreich, weil ein Mitverfolgen bei der Entstehung des Bildes sehr gut möglich ist. Man bekommt auch sofort Lust sich Renoirs Bilder anzusehen; also ein Buch für Kunstliebhaber.
