Am 1. Mai 2003 landete George W. Bush mit einem Kampfjet auf dem Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“, trat vor die Kameras und verkündete „das Ende aller Kampfhandlungen im Irak — Mission accomplished“. Als Nick McDonell beinahe sieben Jahre später als „embedded journalist“ das Land besucht, erscheint Bushs Rede wie blanker Hohn.
Auf seiner wichtigsten Reise, als Teil der 1st Cavalry Division der U.S. Army in Bagdad und Mosul, ist Romanautor und Journalist Nick McDonell dem Land Irak nach „erfüllter Mission“, seiner Bevölkerung und den vielen, vielen dort verbliebenen Soldaten begegnet. Schnell wird deutlich, dass der Irak, über sieben Jahre nach dem vermeintlichen Kriegsende, noch immer ein Ort voller Gefahr, Herausforderungen und Konflikten ist.
Dieses Buch ist kein Beitrag zu einem abstrakten politischen Diskurs, sondern ein Bericht über eine Außenpolitik voller Fehlentscheidungen und eine lakonische und nüchterne Kriegsreportage: „Jeder, den ich im Irak traf, hatte eine Geschichte zu erzählen. Alle diese Geschichten waren schrecklich. Ausnahmslos.“