Ein Roman über eine Frau, die einen wesentlich älteren Eisenbahnpionier geheiratet hat. Über das Erwachsenwerden eines Jungen aus dem kleinen Ort namens Sweet Water. Über den Niedergang der Pionierzeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Nordamerika.
Dieser Roman umfasst zwar “nur” 150 Seiten, aber eine ganze Ära, fast ein ganzes Leben.
Willa Cather hat zu Recht den Pulitzerpreis bekommen. Sie schreibt absolut zeitlos und kann so viel in wenigen Zeilen ausdrücken, darstellen, dass es mir am Ende des Romans fast schon unheimlich vorkommt. Dabei kommt sie mit einfachen Worten aus, die trotzdem so viel beschreiben. Keine spannenden Ereignisse, doch das Buch kann man nur schwer aus der Hand legen.
Ich finde diesen Roman sehr empfehlenswert, und jedes weitere Wort kann das Buch nicht weiter, oder besser beschreiben. Einfach lesen.
Ein Buch, was absolut lesenswert ist, zeitlos ist und so viel ausdrückt.
