Die wahre Geschichte über ein Ausnahmerennpferd und den drei beteiligten Männern Ende der 1930er Jahre.
Ende der 30er Jahre tritt ein Pferd namens Seabiscuit ins Rampenlicht der amerikanischen Galopprennbahnen.
Der eher unscheinbare, krummbeinige Hengst lief erst in kleinen Rennen und Verkaufsrennen, doch das zumeist unmotiviert und schlecht platziert.
Doch drei Männer erkannten sein Potential. Charles Howard, der ihn kaufte, Tom Smith, der ihn trainierte und Red Pollard, sein Jockey. Durch Seabiscuit wurden auch sie bekannt. Gerade Smith und Pollard führten vorher eher ein Leben der Unscheinbarkeit. Doch die Beiden waren fähig den Hengst richtig zu behandeln und er brachte Höchstleistungen für sie.
Seabiscuit versetzte die gesamte Galopprennwelt in Erstaunen, zu einer Zeit, wo die große Depression um sich griff. Er spielte teilweise mit seinen Gegnern, unterbot zahlreiche Bahnrekorde über verschiedene Distanzen.
Dieses Buch ist einfach toll recherchiert und perfekt umgesetzt. Neben den Tatsachen werden die verschiedenen Persönlichkeiten und auch Seabiscuit sehr gut dargestellt. Beim Lesen spürt man auch heute noch die Spannung, die die Menschen während der Rennen erfasste. Dazu erfährt man viel über das Leben hinter den Kulissen der Rennbahnen der damaligen Zeit, den Umständen eines Jockeylebens zum Beispiel.
Hier hat die Autorin ein klasse Buch über ein Ausnahmepferd und seine begleitenden Menschen geschrieben, mit wahnsinnig viel Hintergrundwissen. Und obwohl Seabiscuit Ende der dreißiger Jahre seine Rennen lief, hat die Beschreibung seiner Zeit, seiner Rennen, nichts an Faszination verloren.
Welch ein Glück, dass ich dieses Buch entdeckte und nun endlich gelesen habe.
Ein gut recherchiertes Buch über das Galopprennpferd Seabiscuit und den daran beteiligten Menschen. Auch etwas für Leute, die sich so sehr für den Pferdesport interessieren.
