Lucy verpasst ihr Leben, ist nicht achtsam zu sich selber und so schaltet sich ihr Leben selbst ein.
Seit der Trennung von ihrer großen Liebe läuft für Lucy gar nichts mehr rund. Sie verliert ihren Job, hat eine Miniwohnung und verstrickt sich in einem Lügengeflecht, aus dem sie so einfach nicht mehr raus kommt. Lethargisch, mutlos und auch zynisch schleppt sie sich durch ihr Leben. Und eben dieses Leben bittet um ein Treffen. Was da denn vor Lucy steht gefällt ihr gar nicht, doch ihr Leben lässt nicht locker damit Lucy sich wieder in den Griff bekommt.
Eine gute Idee, vielleicht sollten wir alle mal unserem Leben begegnen.
Auf jeden Fall gut lesbar geschrieben, wenn mir Lucy auch etwas überzogen vorkam und ziemlich heftig in ihrer Art, bis sie dann endlich einige Dinge einsah.
So ganz konnte mich der Roman aber nicht überzeugen, Lucys Art, ihr Umfeld, packte mich von der Beschreibung her nicht, ich konnte einige Dinge einfach nicht nachvollziehen, es kam mir einfach ein wenig übertrieben, überspannt vor. Vielleicht sollte es zu sehr humorvoll wirken, neben doch so ernsten, vermurksten Leben von Lucy. So finde ich ihre Unfähigkeit eine simple Glühbirne zu tauschen einfach nur überflüssig.
Ein netter Roman, gute Unterhaltung, die auch zum Nachdenken anregt, doch etwas mehr hatte ich erwartet.
