Rezension: Die Gebeine von Avalon

Königin Elisabeth I ist erst seit kurzem auf dem Thron und ihre Position noch nicht gefestigt. Der erneute Wechsel der Religion bringt das englische Volk in Aufruhr, schließlich weiß es, wie schnell sich der Staatsglaube ändern kann.

In diesen schwierigen Zeiten erhält Elisabeth eine Weissagung, dass sie nur dann den Thron behält, wenn sie die Gebeine von König Artus, ihrem Ahnherrn, wiederfindet. So schickt sie ihre beiden besten Vertrauten, den Astrologen und Gelehrten Dr. John Dee und ihren heimlichen Geliebten Robert Dudley nach Glastonbury. Das inzwischen zerstörte Kloster soll das einstige Avalon und der Sitz der Tafelrunde um Artus gewesen sein. Obwohl sie inkognito anreisen, wird kurz nach der Ankunft eine Person aus ihrem Tross gefoltert und getötet. Da Robert Dudley mit hohem Fieber das Bett hüten muss, macht sich Dr. Dee alleine auf Suche. Und entdeckt in dem Ort jede Menge skurriler Personen und Sonderbarkeiten. Und er entdeckt die Liebe in Person der Tochter des Arztes.

Die Geschichte an sich ist interessant, besonders da es sich nah an historischen Fakten hält. Die Suche nach den Tätern und den Knochen Artus hätte jedoch wesentlich kompakter und spannender erzählt werden müssen. So “quälte” ich mich durch die langatmige Handlung hindurch. Schade.

Verfasst von urmeli am 26.01.2012.

 

 

 

Bookreporter
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Buchinfos

Die Gebeine von Avalon

 


Die Gebeine von Avalon

Historischer Roman

Aus dem Englischen von Alexandra Hinrichsen

640 Seiten (gebunden)
Rowohlt Polaris

Erscheinungsdatum:
01.10.2011

ISBN: 9783862520015


Nutzerbewertung:
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Phil Rickman

© John Bullough

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