Der Mann, der kein Mörder war

von ,

Kriminalroman

Aus dem Schwedischen von Ursel Allenstein

592 Seiten (gebunden)
Rowohlt Polaris

Erscheinungsdatum: 01.11.2011

ISBN: 9783862520190

Rezension von

Verfasst am: 27.02.2012

Bewertung:

  • 5/5 Sterne.

Mörder oder doch kein Mörder?

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Der 16jährige Roger wird brutal ermordet, sein Herz wird ihm aus dem Leib geschnitten und anschließend wird er in einem Tümpel im Wald versteckt. Die Suche nach Roger beginnt sehr schleppend und die örtliche Polizei in Västeras muss die Reichspolizei als Unterstützung anfordern. Auch das Elite-Gymnasium, an dem Roger war, gerät zunehmend in die Ermittlungen und der Direktor hat zu tun, um den guten Ruf der Schule zu retten.

Meine Meinung zum Buch:
Die beiden Autoren haben den Krimi systematisch aufgebaut und nach und nach immer mehr von den Charakteren preisgegeben, sodass das Buch von der ersten bis zur letzten Seite äußerst spannend zu lesen war. Gut gefallen hat mir auch, dass man erst ziemlich am Schluss eine Ahnung davon bekommt, wer als Täter in Frage kommt und was die Motive gewesen sein könnten – solche Krimis mag ich gerne lesen!
Der ehemalige Polizeipsychologe Sebastian Bergmann wird im Laufe des Buches auch immer sympathischer. Mir gefällt es, dass er ehrlich und authentisch ist und sich nicht für andere verstellt und verbiegt. Vielleicht schafft er ja auch den Wiedereinstieg in seinen Beruf, damit sich sein Privatleben wieder etwas normalisieren kann, nach dem traurigen Schicksal, das er mit seiner Familie erfahren musste. Gespannt bin ich auch, wie sich sein Privatleben weiterentwickelt und wie er mit der Erkenntnis aus seiner Vergangenheit umgehen wird, die er ganz am Ende des Buches erfährt.
Auch die weiteren Ermittler waren sehr gut beschrieben, vom tollpatschigen Haraldsson, der so bestrebt ist einen Ermittlungsdurchbruch vorzuweisen und seiner Frau ihren Herzenswunsch zu erfüllen, dass er sich selbst am meisten im Wege steht, bis zu Torkel und Ursula, die während ihrer Dienstreisen ein Verhältnis haben.

Titel und Cover:
Der Titel klingt schon einmal sehr vielversprechend und das Cover finde ich optisch auch sehr ansprechend.

Sebastian Bergmann ist bis zum Ende des Buches gar nicht mehr so unsympathisch, sodass ich mich jetzt schon auf das Nachfolgebuch der beiden Autoren freue, das ich auf alle Fälle lesen werde.

Migliedermeinung

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