An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. “Der Chinese” ist ein Thriller, der davon erzählt, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.
Quelle: Zsolnay
Späte Rache und politische Interessen
In eine mehr und mehr andere Richtung als zu Zeiten, in denen Hennig Mankell sich seinen Kult Status erschrieben hat, entwickelt sich sein Werk in den letzten Jahren.
Eine Entwicklung, die vor allem durch seine stärker werdende Zuwendung zu Afrika hin gekennzeichnet ist.
Eine Themenorientierung, die auch im vorliegenden Buch deutlich zum Tragen kommt. ...weiter
Verfasst von
Michael Lehmann-Pape
am 01.09.2010.
Bewertung:
Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt
450 Seiten (gebunden)
Zsolnay
Erscheinungsdatum:
24.05.2008
ISBN: 9783552054363
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