Arno Gruen war ein außergewöhnlicher Junge. 1923 in Berlin geboren, verbrachte er die ersten Schuljahre noch in Berlin. 1936 gelang dem agilen Vater die Flucht vor den Nazis mit der Familie nach New York. Hier teilen sie das Schicksal vieler Auswanderer: man wohnt zuerst bei Verwandten, bis der Vater, ein tüchtiger Unternehmer, wieder Fuß gefasst hat. In Amerika aber ist das Glück nicht von Dauer: der Vater geht pleite und ein neuer Anfang muss gewagt werden. Wie lebt es sich als Junge auf der Flucht vor den Nazis? Und wie betrachtet man die Welt, in der es scheinbar kein Zuhause mehr für den Akteur gibt? ...weiter
Verfasst von Claudine Borries am 17.04.2008
