Wie ein Funke im Feuer

von

Historischer Roman

535 Seiten (gebunden)
Traumfänger Verlag

Erscheinungsdatum: 31.01.2012

ISBN: 9783941485136

Rezension von

Verfasst am: 20.01.2014

Bewertung:

  • 4/5 Sterne.

Die Begegnung zwischen Lakota und Cheyenne in der Gegend um die Black Hills. Das Leben der Indianer in den Plains noch ohne dem Eingreifen durch die Weißen.

Die Black Hills um 1790, wo die Indianerstämme der Plains noch unbehelligt von den Weißen leben. Hier trifft der junge Lakota-Krieger Tanzt-im-Feuer auf einem Erkundungsritt mit seinem Bruder auf die junge Cheyenne Taischee. Mit Mühe kann er verhindern, dass sein Bruder dieses Mädchen erschlägt, und sie lassen sie verletzt zurück. Den ganzen Winter über kann Tanzt-im-Feuer dieses fremde Mädchen nicht vergessen. Dann bringt sein Bruder ihm gerade das Mädchen nach einem Raubzug. Tanzt-im-Feuer bringt Taischee zurück zu ihrem Volk und der Weg dorthin ist voller Gefahren, Überraschungen und neuen Erfahrungen.
Ein guter Roman über die Liebe zwischen zwei Mitgliedern verschiedener Stämme. Historisch, ich weiß nicht, denn im Buch kommt für mich da wenig historisches Hintergrundwissen rüber. Aus Sicht der Indianer vielleicht so richtig. Wobei ich die Behauptung gelesen habe, dass die Arikara und Palani ein und dasselbe Volk sind, das konnte ich im Buch jetzt so nicht erlesen. Und dass die Lakota bis vor kurzem in dem Roman keine Bisons kannten? Gut. Auf jeden Fall kommt die Liebe, das Engagement der Autorin für diese Völker sehr gut rüber und trägt den Roman. Eine schöne Geschichte, die dem Leser etwas vom damaligen Leben der sog. Prärieindiander zeigt, auch anhand von einzelnen Personen, wie den Freunden, Stammes- und Familienmitgliedern von Tanzt-im-Feuer. Auch die Landschaft, die Jahreszeiten und die Unbillen der Natur sind gut dargestellt.
“Wie ein Funke im Feuer” ist ein gut lesbarer Roman. Das Ende, ich bin sicher, da scheiden sich die Geister. Für mich hätten es auch gut etwas weniger Seiten sein können. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass nichts aus der Geschichte weg gelassen werden könnte, zog sich das Ganze für mich an manchen Stellen schon. Für das Buch ist das Coverbild sehr ansprechend und passend.

Ein gut lesbarer Roman über die Liebe zweier Indianer von verschiedenen Stämmen, die durch Bedacht zu Freundschaft zwischen den Völkern führt. Ein sehr umfassender Roman über die Zeit um 1790.

Migliedermeinung

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