Alfred-Döblin-Preis für Eugen Ruge

Der Alfred-Döblin-Preis 2009 geht an Eugen Ruge. Der bislang als Dramatiker bekannte Autor erhält den Preis für sein erstes Romanmanuskript »In Zeiten des abnehmenden Lichts«.

Das sagt die Jury zu ihrer Entscheidung: »Entlang der Geschichte einer kommunistischen Familie von den dreißiger Jahren bis zur Nachwendezeit wird mit Dialogkraft, grimmigem Humor und der kunstvollen Fähigkeit zur episodischen Verdichtung ein großer Bogen deutscher Historie geschlagen.«

Der Alfred-Döblin-Preis wird in diesem Jahr zum siebzehnten Mal vergeben. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde von Günter Grass gestiftet und wird für ein unveröffentlichtes Prosawerk verliehen. Die Akademie der Künste und das Literarische Colloquium Berlin richten den Preis gemeinsam aus.

Die Preisverleihung fand bereits am Sonntag, dem 7. Juni 2009 in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin statt.

Neben Eugen Ruge waren auch Volker H. Altwasser, Zsuzsa Bánk, Thomas Hettche, Harriet Köhler und Michael Roes nominiert.


Verfasst von Katja Krause am 17.06.2009.