Ferdinand von Schirachs "Verbrechen" wird verfilmt

Wie der Tagesspiegel berichtet, wird Doris Dörrie den Bestseller “Verbrechen” des Berliner Strafverteidigers Ferdinand von Schirach verfilmen. Diese, im Piper-Verlag erschienene Sammlung von kurzen Kriminalgeschichten, allesamt den Erfahrungen von Schirachs aus seiner Arbeit entsprungen, verkaufte sich bereits 200.000 Mal, das Nachfolgebuch “Schuld” ist gerade rausgekommen.

Im Februar sicherte sich die Münchener Constantin Film die Rechte an „Verbrechen“ und teilte nun mit, dass als erste der elf Geschichten die Episode „Glück“ verfilmt werde, in der Regie von Doris Dörrie, die auch das Drehbuch schreiben werde. Gedreht wird ab April oder Mai 2011 in Berlin und Osteuropa. Produzent ist Oliver Berben.

Im Mittelpunkt von „Glück“ stehen Irina, Kriegsflüchtling und Prostituierte in Berlin, wo sie ohne Aufenthaltsgenehmigung lebt, und der junge obdachlose Punk Kalle. Die beiden verlieben sich ineinander und versuchen einen gemeinsamen Ausbruch aus ihren Leben, ziehen zusammen – ein Glück auf Widerruf, das mit dem plötzlichen Herztod eines Kunden Irinas zu enden droht. Sie verlässt kopflos die Wohnung, Kalle findet die Leiche des Mannes. Auf radikale Weise versucht er, die Gefahr abzuwenden, zerteilt den Körper und vergräbt ihn im Park. Als Irina zurückkommt, ahnt sie, was geschehen ist – und ruft die Polizei.


Verfasst von Katja Krause am 09.09.2010.
 

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