Literaturnobelpreis für Mario Vargas Llosa

Der Literaturnobelpreis geht an den Peruaner Mario Vargas Llosa. Das gab das schwedische Nobelpreiskomitee am Donnerstag in Stockholm bekannt. Llosas Hauptwerk ist bei Suhrkamp erschienen, Verlegerin Ulla Unseld-Bérkewitz ist überglücklich.

Vargas Llosa erhält den Preis „für seine Kartographie der Machtstrukturen und scharfkantigen Bilder individuellen Widerstands, des Aufruhrs und der Niederlage“.

Mario Vargas Llosa wurde am 28. März 1936 in Arequipa im Süden Perus geboren. Er wuchs an verschiedenen Orten Südamerikas auf und besuchte in Lima die Kadettenanstalt Leoncio Prado.
Im Jahr 1996 wurde ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.

Auswahl seiner Werke:

  • 1959: Die Chefs
  • 1962: Die Stadt und die Hunde
  • 1966: Das grüne Haus
  • 1969: Die andere Seite des Lebens
  • 1981: Der Krieg am Ende der Welt
  • 1988: Lob der Stiefmutter
  • 1997: Die geheimen Aufzeichnungen des Don Rigoberto
  • 2000: Das Fest des Ziegenbocks
  • 2003: Das Paradies ist anderswo
  • 2006: Das böse Mädchen
  • 2009: Die Welt des Juan Carlos Onetti

Der Literaturnobelpreis ist mit zehn Millionen Kronen (1,09 Millionen Euro) dotiert und wird jeweils am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters, in Stockholm überreicht. Im Jahr 2009 war die Auszeichnung an die Deutsche Herta Müller gegangen.


Verfasst von Katja Krause am 10.10.2010.
 

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