Preis der Leipziger Buchmesse für Clemens Meyer

Preis der Leipziger Buchmesse für Clemens Meyer

Herausragende deutsche Neuerscheinungen sind heute mit dem “Preis der Leipziger Buchmesse” ausgezeichnet worden.
In der Kategorie Belletristik entschied sich die Jury für den Leipziger Autor Clemens Meyer und dessen Erzählband Die Nacht, die Lichter.
Der 1977 in Halle an der Saale geborene Meyer arbeitete nach dem Abitur als Bauhelfer, Möbelträger und Wachmann und studierte von 1998 bis 2003 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er gewann bereits 2001 den MDR- Literaturwettbewerb und wird seit seinem 2006 erschienenen Debütroman “Als wir träumten” als literarische Sensation gefeiert.
Seine nun ausgezeichnete Sammlung enthält inhaltlich miteinander verbundene Erzählungen von Männern im tristen Osten Deutschlands, die viel versuchen und wenig erreichen.

In der Kategorie Sachbuch gewann Irina Liebmann mit “Wäre es schön? Es wäre schön!”. Und für seine Übersetzung aus dem Altkatalanischen von Joanot Martorells “Roman vom Weißen Ritter Tirant lo Blanc” erhielt Fritz Vogelsang den Preis.

“Der Preis der Leipziger Buchmesse” ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert und wird bereits zum vierten Mal verliehen, immer am ersten Messetag in der Glashalle der Leipziger Messe.


Bildquelle: Leipziger Messe GmbH

Verfasst von Katja Krause am 13.03.2008.
 

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